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Geschichte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschichte:

 

Ein Blick zurück ...

 

 

 

 

 

 

 

Der große Wald hinter Bregenz (laut Walahfried Strabo) war lange Zeit hauptsächlich Jagdgebiet der adeligen Herren, nur unterbrochen von Sommerweiden. Die Besiedlung des Sulzbergstockes erfolgte zeitgleich mit dem Vorder- und Mittelwald etwa im Zeitraum 1000 bis 1200 vom unteren Rheintal. Dort war eine enorme Bevölkerungssteigerung, es gab jahrhundertelang keine Kriege und auch keine großen Seuchen, zudem wurde die sogenannte Binnenkolonisation durch ein wesentlich milderes Klima begünstigt. Als Zugang ist der Saumpfad von Wolfurt über den Steußberg, Fischbach und eine breite Furt in der Bozenau durch die Bregenzerache steil hoch nach Brenden anzusehen. In der heutigen Parzelle Dorf entstand der Herren- oder Maierhof mit einem Verwalter als Mittelpunkt allen Geschehens.

Bald wurde das Land in Huben eingeteilt. Die "Brender Hube" (Gotteshausgut/Mehrerau) lag zur Gänze, die "Huber Hube" (Reichsgut Montfort, dann Habsburg) zum Großteil im Gebiet des nachmaligen Doren, abgerundet vom kleineren Teil der "Eschauer Hube" (ebenfalls Reichsgut). Dieses Gebiet gehörte durch Jahrhunderte zum Gericht und Stand aber auch zur Dorf-, Pfarr-, Steuer- und Wehrgemeinschaft Sulzberg. Die Einwohner waren bis Anfang des 18. Jahrhunderts leibeigen. Dem Gericht (ein Steurer und zehn bis vierzehn Geschworene) stand der Amtsamman in Bregenz vor.

 

 

 

 

1711

Durfte der erste Ammann in der Person des Hans Blank von Huban gewählt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Weitere wichtige Ereignisse bis gut 1800 im Gericht Sulzberg:

 

 

1379

erstmalige Nennung des Namens Doren (ze der Darren) im Reichs-Zinsurbar (nur für die heutige Parzelle Kirchdorf )

 

 

1523

Die Montforter verkaufen die Herrschaft Bregenz-Neu und damit auch Sulzberg an die Habsburger.

 

 

 

 

 

 

 

Dreißigjähriger Krieg:

 

 

1634

Die Schweden konnten abgewehrt werden.

 

 

1647

Kampflose Besetzung durch die Schweden mit Mord, Plünderung
und Brandschatzung, dazu zwei furchtbare Pest-Epidemien.

 

 

1744

Die Franzosen werden am Hochsträß zurückgeschlagen

 

 

1774

Aufstand gegen die neuen Schulgesetze. Anführer waren zwei Männer aus Huban, strengste Bestrafungen

 

 

 

 

 

 

ca. 1760 bis 1800

Vereinödung: die Höfe stehen nun mitten in den bewirtschafteten Feldern

 

 

 

 

1805 bis 1814

mit ganz Vorarlberg beim Königreich Baiern, das Westallgäu musste
dort verbleiben, dadurch schwere wirtschaftliche und gesellschaftliche Rückschläge für beide Seiten

Die Gerichte und Stände blieben abgeschafft.
Die neuen Instanzen:
Gemeinde Sulzberg, Landgericht und Bezirkshauptmannschaft Bregenz

 

 

 

 

 

 

ca. 1780

Ab ca. 1780 gab es Bestrebungen sich von Sulzberg zu lösen.

 

 

1823

Bau der Kirche und Errichtung der Seelsorgestation

 

 

1847

selbständige Gemeinde

 

 

1835

Bezug des 1. Schulhauses (vorher Schulräume in Wohnhäusern in
Egg, Huban und Hemmessen)

 

 

1853

eigene Pfarrei

 

 

1870

Kaplanei

 

 

1901

Landeskäsereischule Huban, bald darauf Sennereien Brenden und
Sulz (vorher mehrere kleine Sennküchen auf Vereinsbasis)

 

 

1901

Eröffnung der Wälderbahn - 1903 der Bozenauerstraße, enorme
wirtschaftliche Vorteile

 

 

1912

Vereinshaus

 

 

1926

2. Volksschulhaus

 

 

1952

Gemeindehaus

 

 

1975

Hauptschule

 

 

1980

Mehrzweckgebäude mit Gemeindesaal

 

 

2002/
2003


3. Volksschulhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Näheres in der Broschüre "Doren 1847 bis 1997" und weiteren Unterlagen im Gemeindeamt/Gemeindearchiv.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text: Altbürgermeister Hermann Böhler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Mai 05

Das Kriegsende in Doren vor 60 Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30. Aug. 05

Die Entwicklung der POST in Doren

 

 

 

 

 

 

 

 

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